Fragebögen 2 und 3
Fragebogen 2: Belastung als Mutter/Vater (Kid PROTEKT Anhaltsbogen)- Klicken Sie bitte Ihre Punktwerte an
Mütter und Väter, deren Fragebogen-Ergebnisse in diesem Bereich liegen, haben nach den wissenschaftlichen Daten* unauffällige Ergebnisse*(2)
Das heißt, dass diese Eltern wahrscheinlich keinen erhöhten Unterstützungsbedarf im Alltag oder im Umgang mit ihrem Kind haben.
Manchmal gibt es dennoch Probleme, die nicht in einem Fragebogen sichtbar werden. Mütter und Väter, die solche Probleme haben und unsicher sind, sollten sich Hilfe suchen. Es gibt eine Reihe an Netzwerken und Unterstützungsmöglichkeiten, die ihnen helfen können. Kostenfrei und unverbindlich! Manche auch anonym.
Nachfolgend sind Angebote beschrieben, die mit einer Postleitzahlsuche schnell und einfach zu Hilfen in jeder Region führen:
Bei Müttern/Vätern, die in diesem Fragebogen ≥1 Punkt (also 1 oder mehr Punkte) mit „Ja“ beantwortet haben, weist dies darauf hin, dass möglicherweise die Lebensumstände besonders fordernd oder gar belastend sind oder diese verunsichert im Umgang mit ihrem Kind sind*(2). Vielleicht sind es aber auch ganz andere Dinge, die belasten.
Eltern, die sich im angekreuzten Bereich oder anderweitig belastet fühlen und unsicher sind, können darüber mit ihrem Kinder- und Jugendarzt und/oder ihrer Hebamme sprechen und sich Hilfe holen.
Da Belastungen nach der Geburt eines Kindes häufig und vielfältig sind, gibt es auch eine Reihe an Netzwerken und Unterstützungsmöglichkeiten, die für Eltern da sind! Kostenfrei und unverbindlich! Manche auch anonym.
Nachfolgend sind Angebote beschrieben, die mit einer Postleitzahlsuche schnell und einfach zu Hilfen in jeder Region führen:
Beratungsstellen/ Frühe Hilfen
Haben Mütter oder Väter zusätzlich im Fragebogen „Stimmungslage der letzten 7 Tage“ ≥ 13 (also 13 oder mehr Punkte) angekreuzt, dann sollten sie mit ihrer Kinder- und Jugendärztin und/oder Hebamme auch darüber reden.
In diesem Falle empfiehlt es sich, vorrangig einen Termin bei einer therapeutischen Anlaufstelle (Psychiater und Psychotherapeuten) – z.B. aus dem UPlusE-Netzwerk – zu vereinbaren und dort auch die belastenden Lebensumstände anzusprechen:
Adressen therapeutischer Hilfen (ÄrztInnen und PsychologInnen)
Fragebogen 3: Beziehung zum Kind (PBQ)- Klicken Sie bitte Ihre Punktwerte an
Mütter und Väter, deren Fragebogen-Ergebnisse in diesem Bereich liegen, haben nach den wissenschaftlichen Daten* unauffällige Ergebnisse.
Das heißt, dass diese Eltern im Fragebogen keine auffälligen Schwierigkeiten in der Beziehung zu ihrem Kind zeigen (3).
Manchmal gibt es dennoch Probleme, die nicht in einem Fragebogen sichtbar werden. Mütter und Väter, die solche Probleme haben und unsicher sind, sollten sich Hilfe suchen. Es gibt eine Reihe an Netzwerken und Unterstützungsmöglichkeiten, die ihnen helfen können. Kostenfrei und unverbindlich! Manche auch anonym.
Nachfolgend sind Angebote beschrieben, die mit einer Postleitzahlsuche schnell und einfach zu Hilfen in jeder Region führen:
Haben Mütter oder Väter ≥ 12 Punkte (also 12 oder mehr Punkte) angekreuzt, dann weist dies auf mögliche Unsicherheiten oder Schwierigkeiten in der Beziehung zum Kind hin* (3).
Viele Eltern haben zu Beginn solche Schwierigkeiten.
Daher gibt es eine Vielzahl von Netzwerken und Unterstützungsmöglichkeiten, die für junge Eltern/Familien da sind! Kostenfrei und unverbindlich! Manche sogar anonym.
Nachfolgend sind Angebote beschrieben, die mit einer Postleitzahlsuche schnell und einfach zu Hilfen in jeder Region führen:
Haben Mütter oder Väter zusätzlich im Fragebogen „Stimmungslage der letzten 7 Tage“ ≥ 13 Punkte (also 13 Punkte oder mehr) angekreuzt, dann ist möglicherweise eine Depression oder Angststörung die Ursache ihrer Schwierigkeiten im Umgang mit ihrem Kind.
In diesem Falle sollten diese Mütter/Väter zunächst einen Termin bei einer therapeutischen Anlaufstelle (Psychiater und Psychotherapeuten )– z.B. aus dem UPlusE-Netzwerk – vereinbaren und dort auch die Schwierigkeiten in der Beziehung zum Kind ansprechen:
Adressen therapeutische Hilfe (ÄrztInnen und PsychologInnen)
Bei weiteren Fragen melden Sie sich gerne direkt unter upluse@klinikum-nuernberg.de
Auf dieser Seite finden Sie die Einordnung Ihrer Punktwerte in den Fragebögen nach der aktuellen wissenschaftlichen Literatur*.
Zur besseren Lesbarkeit wird überwiegend die weibliche oder männliche Form benutzt – alle anderen Genderformen (m/w/d) sind jedes Mal genauso gemeint.
(1) Stimmungslage der letzten 7 Tage: EPDS
Cox, J. L., Holden, J. M., & Sagovsky, R. (1987). Detection of postnatal depression: development ofthe 10-item Edinburgh Postnatal Depression Scale. The British journal of psychiatry, 150(6), 782-786.
Herz E., von Cox J, Holden J, Sagowski R. Befindlichkeitsbogen. Deutsche Version des Edinburgh Postnatal Depression Scale von Cox JL, Holden JM, Sagowski R. 1996.
Muzik, M., Klier, C. M., Rosenblum, K. L., Holzinger, A., Umek, W., & Katschnig, H. (2000). Are commonly used self‐report inventories suitable for screening postpartum depression and anxietydisorders?. Acta Psychiatrica Scandinavica, 102(1), 71-73.
Simen, S., Kuscher, K., Schröder, L., Yilmaz-Terzioglu, N., Schröder, T., Jung, R., Köhler, W., Dammer, U., Kastner, B., Hillemacher, T., van den Berg, N., & Rauber, S. (2023). Routine Screening for Peripartum Depression in the Gynecologic and Pediatric Setting–Evaluation of an Adapted EPDS Version. Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie, 227(03): 213-218.
(2) Belastung als Mutter/Vater: KIDPROTEKT
©Familienorientierte Nachsorge Hamburg See You, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Nitzschke, N., Pawils, S., & Siefert, S. (2022). Kindzentrierte psychosoziale Grundversorgung nach dem Modell KID-PROTEKT–RCT-Studie zeigt Mehrwert für Schwangere und Frauenarztpraxen auf. Geburtshilfe und Frauenheilkunde, 82(10), e132.
(3) Ihre Beziehung zum Kind: PBQ 12
Brockington, I. F., Oates, J., George, S., Turner, D., Vostanis, P., Sullivan, M., Loh, C., & Murdoch, C. (2001). A screening questionnaire for mother-infant bonding disorders. Archives of women’s mental health, 3, 133-140.
Reck, C., Klier, C. M., Pabst, K., Stehle, E., Steffenelli, U., Struben, K., & Backenstrass, M. (2006). The German version of the Postpartum Bonding Instrument: psychometric properties andassociation with postpartum depression. Archives of women’s mental health, 9, 265-271.
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